Das 50m-Becken im "blu" (Foto: Marcus Bredt)

Neues Sport- und Freizeitbad „blu“ von gmp Architekten in Potsdam eröffnet

Nach dem Entwurf der Architekten von Gerkan, Marg und Partner (gmp) ist in Potsdam das neue städtische Sport- und Freizeitbad „blu“ fertiggestellt worden. Am 06. Juni 2017 fand die Eröffnungsfeier statt, danach begann der reguläre Badebetrieb.

Ansicht des neuen Sport- und Freizeitbades vom Hauptbahnhof Potsdam aus (Foto: Marcus Bredt)

Der Neubau befindet sich direkt gegenüber dem Hauptbahnhof der brandenburgischen Landeshauptstadt und bildet den ersten Baustein der neuen Stadttopographie um den Brauhausberg, für dessen bisher offene Flächen eine dichte Wohnbebauung geplant ist.

„Der Entwurf zeichnet sich durch klare Raumkanten, sinnfällige Orientierungen der Innen- und Außenräume sowie gezielte visuelle Bezüge zur näheren und weiteren Umgebung aus.“ (gmp Architekten)

Die umliegenden Stadträume, auf die sich die Architektur des Bades bezieht, sind bei dessen Eröffnung erst im Entstehen begriffen, wie die zum Projekt gehörende Freiraumachse mit Vorplatz im Osten und die hinter dem Bad gelegene Liegewiese. Gleiches gilt für die Bebauung des Quartiers der Speicherstadt, die im Norden an die geschwungene Bauflucht der Eingangsfassade anschließen wird, sowie den projektierten weiteren Bauabschnitt im Süden.

Quadratischer Bau mit 8.000 m² Nutzfläche für Sport, Freizeit und Wellness

Sportbad, Freizeitbad und Wellnessbereich sind in einem kompakten, im Grundriss nahezu quadratischen Bauvolumen mit fast 8.000 qm Nutzfläche zusammengefasst.

Zwei in die Gesamtkubatur eingestellte geschlossene Volumen für die Service- und Umkleidebereiche, zwischen denen die zentrale Ost-West-ausgerichtete „Magistrale“ verläuft, zonieren die beiden großen Räume des Sportbades und des Freizeitbereiches: Die weiträumige Badelandschaft des Freizeitbades ist nach Westen, das Sportbad mit 50-Meter-Becken für Wasserball und Schwimmsport nach Osten orientiert. Vor Einblicken geschützt ist der Wellnessbereich im obersten Geschoss.

Eingangs- und Kassenbereich im neuen Bad „blu“ (Foto: Marcus Bredt)
Blick in einen Gang vor den Umkleiden (Foto: Marcus Bredt)
Das 50m-Becken im „blu“ (Foto: Marcus Bredt)
Finnische Sauna im Wellness-Bereich des „blu“ in Potsdam (Foto: Marcus Bredt)

Die geschlossenen Fassadenbereiche, die den Bau umschließen, sind einheitlich mit einem robusten mineralischen Naturputz versehen. Auch die Haustechnik ist in das Volumen des Baukörpers integriert, sodass keine Aufbauten die vom Brauhausberg sichtbare „fünfte Fassade“ beeinträchtigen.

Ansicht des neuen Sport- und Freizeitbades vom Hauptbahnhof Potsdam aus (Foto: Marcus Bredt)
Interessantes Thema? Teilen Sie diesen Beitrag mit Freunden und Kollegen:

Das interessiert Sie vielleicht auch:

Zur Startseite »

Dieser Beitrag wurde abgelegt unter: , , ,

12.06.2017

Veröffentlicht von Eric Sturm. Haben Sie auch eine interessante Meldung für architekturmeldungen.de? Kontaktieren Sie mich über das Kontaktformular, per E-Mail, via Facebook, Twitter, Google+ oder XING!

Beitrag kommentieren