RADIKAL NAH – Baustellen-Diskussion in München mit Andreas Hofer und Anna Hanusch

Am Donnerstag, 05. November 2015, 19:00 Uhr diskutieren Andreas Hofer (Archipel GmbH, Zürich) und die Münchner Stadtratspolitikerin Anna Hanusch (Bündnis 90 / Die Grünen) auf der Baustelle der Funkkaserne Wagnis Art von Bogevischs Büro in München über die zentrale Frage: Wie gelangen wir zu einer qualitätsvollen städtischen Dichte und was macht diese eigentlich aus?

Das Format RADIKAL NAH ist eine Veranstaltungsreihe des BDA Bayern und wurde von der Arbeitsgruppe „Dichte“ als Reaktion auf den steigenden Druck auf den Münchner Wohnungsmarkt initiiert und will in ihrer Betrachtung vergleichbare Ausgangssituationen in Zürich bezüglich Wohlstand und Prosperität mit einbeziehen. Schweizer Gäste treffen auf Vertreter des Münchner Stadtrats und diskutieren auf aktuellen Baustellen Münchens über Architektur und Städtebau und werfen dabei einen vergleichenden Blick zu den Nachbarn in Zürich.

RADIKAL NAH — 05.11.2015, 19:00 Uhr: Diskussion mit Andreas Hofer und Anna Hanusch auf der Baustelle Funkkaserne / Wagnis Art, München
Moderiert wird der Abend von Wilhelm Warning.

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28.10.2015

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Ein Kommentar zu “RADIKAL NAH – Baustellen-Diskussion in München mit Andreas Hofer und Anna Hanusch”

  1. Timo Boehm

    Februar 2016. Wagnis Art fast vollendet. Ein Besuch im Domagkpark, der Fragen aufwirft. Wir stehen vor WagnisArt. Der Blick geht die Straße hinunter, gesäumt von Wohnquartieren, die obligatorischen Balkone in rechtwinkliger Vollendung sollen Auflockerung versprechen. Gut vorstellbar, wie der normierte Verbraucher in ein paar Jahren hier mit vielen Anderen das Haus verlässt, um seinem Broterwerb nachzugehen. Die Finanzierung muss bedient werden. Keine Chance für die Sonne den Innenhof von WagnisArt zu erreichen. Kalte Architektur. Enge mit Assoziationen an Gefängnishof. Verkehrskonzept? Fehlanzeige. Es gibt einen Bus hinter der Lärmschutzwand. Und viele Tiefgaragen. Eine Stadt ist immer nur so lebenswert, wie sie sich dem Takt ihrer Bewohner anpasst. Bewohner, nicht Autos. In München braucht man sich darum nicht zu kümmern, so lange jede noch so kleine Bleibe in der nächsten Wohnkaserne meistbietend an den Mann oder die Frau gebracht wird. Das Verdichtung und gute, gewachsene Architektur sich ausschließen, egal. Es gibt viele Architekten in dieser Stadt die sich für nichts zu Schade sind. WagnisArt mag praktisch sein, aber nichts auf das Generationen nach uns mit Stolz schauen werden. Schön, daß ich hier nicht leben muß.

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