Fassade des BND-Neubaus (Jean-Pierre Dalbéra / flickr)

„Minimalismus“ mit 14.000 Fenstern: Der Neubau des BND in Berlin-Mitte (Kleihues + Kleihues)

In einem durchaus lesenswerten Beitrag für das Feuilleton der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) beschäftigt sich Autor Niklas Maak mit der Architektur des BND-Neubaus in Berlin von Kleihues + Kleihues Architekten.

Das Urteil des Architekturkritikers fällt – jedenfalls für meinen Geschmack – überraschend milde aus (Zitat: „Der Architekt kann nichts dafür“). Maak lobt u. a. den „Minimalismus“ der gerasterten Fassaden und freut sich über Baukosten, die „nur“ um 200 Millionen EUR über der ursprünglichen Kalkulation lägen. Nun ja.

 

Interessant: Die Leser der FAZ, jedenfalls diejenigen, die die Kommentarfunktion auf FAZ.net nutzen, assoziieren mit den 14.000 Fenstern und dem gesamten, gigantischen Baukörper ganz anderes: Von einem „albtraumhaften Gebäude“ oder „der neuen Stasi-Zentrale“ ist in den Kommentaren zu Artikel zu lesen.

 

Foto ganz oben: Fassade des BND-Neubaus (Jean-Pierre Dalbéra / flickr)

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30.04.2014

Veröffentlicht von Eric Sturm. Haben Sie auch eine interessante Meldung für architekturmeldungen.de? Kontaktieren Sie mich über das Kontaktformular, per E-Mail, via Facebook, Twitter, Google+ oder XING!

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