„DOM magazine“ statt Verlagsvorschau: Berliner Fachverlag startet eigene Architekturzeitschrift

16. April 2020

Um über Neuerscheinungen zu informieren, produzieren Verlage normalerweise die Verlagsvorschau. DOM publishers macht das jetzt ein bisschen anders: Ab sofort bringt der Architekturfachverlag anstelle eines Katalogs eine Zeitschrift heraus.

DOM magazine 01/2020, Cover (Bild: DOM publishers)
DOM magazine 01/2020, Cover (Bild: DOM publishers)

Vier Mal pro Jahr soll es das DOM magazine künftig geben, zwei Mal auf Deutsch und zwei Mal auf Englisch. Die Themen dieses Magazins sollen die Bandbreite der Arbeit zwischen Baukunst und Buchkunst abbilden. Mal aus reiner Freude an der Geschichte, mal aus bestimmten Anlässen, greifen Autoren oder Verlagsmitarbeiter einzelne Themen oder Aspekte heraus, die sich zwischen den Buchdeckeln verbergen.

In der soeben erschienenen ersten Ausgabe des DOM magazine erfahren die Leser*innen, was einen architektonisch gut gestalteten Kindergarten ausmacht, wie der Alltag in Italiens größtem Sozialbau aussieht und welche Orte die Autorin Faouzia Ben Khoud für einen Besuch in ihrer Heimatstadt Tunis empfiehlt – was vorerst freilich nur imaginär möglich ist.

Im hinteren Teil des Hefts findet sich der Katalog mit aktuellen Büchern und einer vollständigen Backlist, denn als Arbeitsmittel soll das Magazin natürlich ebenso dienen. So wie üblicherweise die Verlagsvorschau.

Download des „DOM magazine“ als PDF

Die aktuelle, erste Ausgabe des DOM magazine können Sie hier (PDF, 7 MB) kostenlos herunterladen.

DOM publishers publiziert jährlich bis zu 40 neue Titel. Architekten, Lehrenden und Lernenden sollen damit einerseits Grundlagen für den Arbeitsalltag vermittelt werden, andererseits möchte der Verlag einen kritischen Beitrag zur zeitgenössischen Architekturdebatte  leisten.

Thematische Schwerpunkte des Fachverlags sind die sog. „Handbücher“ sowie die Architekturführer zu Metropolen in aller Welt. Eine Besonderheit sind die Grundlagen-Werke zur Baugeschichte der ehemaligen Sowjetunion sowie zur Architektur in Afrika und der muslimischen Welt.

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