SEZ Berlin: Ausstellung „Un/Möglichkeit einer Insel“
Am 28. August 2026 eröffnet auf der Mittelinsel des Ernst-Reuter Platzes in Berlin-Charlottenburg die Ausstellung „SEZ – Un/Möglichkeit einer Insel“.
Sie widmet sich dem Sport- und Erholungszentrum Berlin (SEZ), seiner Entstehungsgeschichte zwischen Ost und West sowie der aktuellen Debatte um Erhalt, Weiterbau und Rückbau des zum Abriss vorgesehenen Gebäudes.

Gezeigt werden zahlreiche bauzeitliche Unterlagen und das originale Architekturmodell des SEZ. Auch das Modell befindet sich in einem stark vernachlässigten Zustand; für seine Restaurierung werden derzeit Spenden gesammelt.
Die Ausstellung nimmt diesen Befund zum Ausgangspunkt für Fragen nach öffentlichen und Dritten Orten, Daseinsvorsorge, architektonischem Substanzerhalt und Ressourcenökonomie.


Zugleich soll die Schau Architektur, Entstehungsbedingungen und gesellschaftliches Spannungsfeld des SEZ genauer beleuchten. Als Materialsammlung und Leseraum bezieht sie die Debatte auch auf die geplante IBA Berlin 2034–37, die sich besonders mit Weiterbau und Umbau beschäftigen soll.
Eröffnung am 28. August 2026 am Ernst-Reuter-Platz
Die Eröffnung beginnt am Freitag, 28. August 2026, um 18:30 Uhr. Grußworte sprechen Kerstin Faber, Vorsitzende des Deutschen Werkbunds Berlin, und Sophie Plagemann, Künstlerische Direktorin der Stiftung Stadtmuseum Berlin.
Dr. Hanno Hochmuth vom Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam spricht unter dem Titel „Sport und Spiele. Wie der Westen in den Osten kam“.
In die Ausstellung führen die Kuratoren Prof. Kay Fingerle und Ludwig Heimbach ein.

Laufzeit und Ort der SEZ-Ausstellung
Die Ausstellung läuft vom 29. August bis 19. September 2026 bei c/o BHROX BAUHAUS REUSE auf der Mittelinsel des Ernst-Reuter-Platzes in Berlin. Geöffnet ist dienstags bis sonntags von 10 bis 20 Uhr.
