Die Bauwerkserhaltung dient dem Werterhalt eines Bauwerks und wirkt der materiellen Entwertung entgegen. Nach der Fertigstellung reduziert sich der relative Wert eines Gebäudes durch Mängel und Abschreibung, ohne Gegenmaßnahmen fällt er während seiner Lebensdauer exponentiell. Ursachen für die reduzierte Gebrauchstauglichkeit sind die Abnutzung der Bauteile sowie geänderte Anforderungen bezüglich Nutzung, Komfort und Sicherheit.

Prozesse und Maßnahmen der Bauwerkserhaltung

Die Bauwerkserhaltung umfasst systematische Prozesse gemäß der Norm SIA 469, die in verschiedene Erhaltungsbereiche gegliedert sind. Zum Bereich Überwachung zählen Beobachtung, Inspektion und Kontrolle, während der Unterhalt die Instandhaltung, Instandsetzung und Erneuerung beinhaltet. Der Erhaltungsbereich Veränderung umfasst Anpassung, Umbau und Erweiterung des Bauwerks, wobei das Facility Management eine strategische Rolle bei der Entwicklung einer robusten und tragfähigen Strategie für den gesamten Lebenszyklus spielt.

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