Berlin-Moabit ist ein historischer Ortsteil im Bezirk Mitte. Die erste Besiedlung erfolgte 1685, als französische Hugenotten hier Zuflucht fanden und dem Gebiet seinen Namen gaben. 1861 wurde Moabit in Berlin eingemeindet.

Industrielle Vergangenheit und architektonische Vielfalt

Im 19. Jahrhundert entwickelte sich Moabit zu einem bedeutenden Industrie- und Arbeiterviertel, was das Stadtbild bis heute prägt. Die zentrale Lage mit dem Hauptbahnhof und guter Verkehrsanbindung macht den Ortsteil attraktiv für Studierende und Familien.

Besonders sehenswert ist der Stephankiez mit seinen gut erhaltenen Gründerzeitbauten und reich verzierten Stuckfassaden. Zu den markanten Bauwerken zählen die Justizvollzugsanstalt Moabit, das Kriminalgericht, die AEG-Turbinenfabrik von Peter Behrens sowie die historische Arminiusmarkthalle von 1891.

Heute ist Moabit ein lebendiger, multikultureller Stadtteil mit vielen Grünflächen wie dem Fritz-Schloß-Park und dem Kleinen Tiergarten. Im Norden liegt der Unionpark und das Z/KU (Zentrum für Kunst und Urbanistik, 2025 erweitert von Peter Grundmann Architektur).

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