Berlin-Moabit ist ein Ortsteil im Bezirk Mitte, der vollständig von Spree und Kanälen umgeben ist. Ab etwa 1717 siedelten sich hier französische Hugenotten an, am 1. Januar 1861 wurde Moabit nach Berlin eingemeindet. Mit dem Eisenwerk, das August Borsig 1847 gründete, begann die Industrialisierung des Gebiets.

Aus dieser Zeit stammen die Arminiusmarkthalle von Hermann Blankenstein (1891), das Kriminalgericht Moabit (1902–1906) und die AEG-Turbinenfabrik von Peter Behrens (1909). Im Stephankiez ist die gründerzeitliche Bebauung weitgehend erhalten. Neuere Projekte sind das Wohnhaus „Eisberg“ von rundzwei Architekten in Holz-Hybridbauweise (2020) und die Erweiterung des Zentrums für Kunst und Urbanistik (ZK/U) durch Peter Grundmann Architektur, die den DAM Preis 2026 erhielt.

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