Der CO2-Fußabdruck bezeichnet die Menge an Treibhausgasen, die ein Produkt, ein Gebäude oder eine Organisation verursacht, umgerechnet in CO2-Äquivalente. Bei Gebäuden wird er über eine Ökobilanz ermittelt, die den gesamten Lebenszyklus erfasst: Herstellung der Baustoffe, Errichtung, Betrieb, Instandhaltung, Rückbau und Entsorgung. Die Berechnungsregeln für Gebäude legt die Norm DIN EN 15978 fest. Emissionen, die nicht aus dem Betrieb stammen, werden auch als graue Emissionen bezeichnet, analog zur grauen Energie.

Als Datengrundlage dient in Deutschland die vom Bundesbauministerium bereitgestellte ÖKOBAUDAT. Sie enthält Ökobilanzdaten für Bauprodukte nach DIN EN 15804. Ergebnisse werden meist in Kilogramm CO2-Äquivalent je Quadratmeter angegeben. Die Plattform Madaster führte 2022 eine Berechnung auf Basis von IFC-Modellen ein.

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