Eine Hausbesetzung ist die rechtswidrige Inbesitznahme von leer stehendem Eigentum, meist Wohngebäuden, ohne die Zustimmung der Eigentümer:innen. Oftmals wollen die Besetzer:innen damit auf Missstände wie Wohnungsnot und Spekulation aufmerksam machen und ungenutzten Raum wieder einer Nutzung zuführen.

Rechtliche und soziale Aspekte

In Deutschland stellt die Hausbesetzung den Straftatbestand des Hausfriedensbruchs dar und kann mit Geld- oder Freiheitsstrafen geahndet werden. Trotz der Illegalität haben Hausbesetzungen in der Vergangenheit immer wieder wichtige gesellschaftliche Debatten über das Recht auf Wohnen und den Umgang mit städtischem Raum angestoßen.

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