Das Märkische Viertel ist eine Großwohnsiedlung im Berliner Bezirk Reinickendorf, die zwischen 1963 und 1974 als eines der größten Bauvorhaben West-Berlins realisiert wurde. Die städtebauliche Gesamtleitung übernahmen die Architekten Werner Düttmann, Hans Christian Müller und Georg Heinrichs, die ein Konzept für rund 17.000 Wohnungen für etwa 50.000 Bewohner:innen entwarfen.

Wohnungsbau und Stadtentwicklung

Die Siedlung wurde auf einem ehemaligen Kleingartengelände errichtet und gilt als prägendes Beispiel des modernen Städtebaus der Nachkriegszeit in Deutschland. Das Projekt war eine direkte Reaktion auf die Wohnungsnot, die durch den Bau der Berliner Mauer verschärft wurde, und zeichnet sich durch eine Mischung aus Hochhäusern und flacheren Wohnbauten aus.

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