Das ZK/U Zentrum für Kunst und Urbanistik in Berlin-Moabit gewinnt den DAM Preis 2026
Mitte Februar war ich in Berlin und konnte mir in Moabit die Erweiterung des ZK/U Zentrum für Kunst und Urbanistik anschauen. Das Projekt von Peter Grundmann Architektur wurde Ende Januar 2026 mit dem „DAM Preis 2026“ ausgezeichnet.
Erster Eindruck: What?!? Das ist alles? So unspektakulär? Aber je länger man sich mit dem Projekt beschäftigt, desto interessanter wird es.

Ich war bei nasskaltem Berliner Berlinale-Wetter vor Ort, die äußeren Bedingungen also besonders uncharmant. Sie haben meinen ersten Eindruck etwas getrübt.
Das Gebäude konnte ich auch nur von außen betrachten, es ist wohl erst später regulär geöffnet. Oder nur am Wochenende? Zu Veranstaltungen? Unklar. An den Außenanlagen wird noch gearbeitet.

Auf der Website des Architekturpreises (dam-preis.de) gibt es aber weitere Fotos, auch aus dem Inneren des Gebäudes. Da wird der unkonventionelle „Weiterbau“ oder besser „Überbau“ der eingeschossigen Halle viel besser sichtbar als auf meinen Außenaufnahmen.
Bin sehr gespannt, wie das Objekt angenommen wird. Auf meinem LinkedIn-Profil habe ich dazu noch mehr Fotos veröffentlicht.

DAM Preis für Architektur in Deutschland
Der DAM Preis wird seit 2007 jährlich vom Deutschen Architekturmuseum (DAM) in Frankfurt am Main vergeben.
Ablauf: Das Museum nominiert jährlich 100 Gebäude oder Ensembles – seit 2016 auch auf Basis von Vorschlägen der Architektenkammern und regionaler Fachleute. Eine Expertenjury wählt daraus eine Shortlist von rund 25 Bauten und bestimmt vier bis fünf Finalisten. Nach einer Bereisung der Finalisten kürt die Jury das Preisträgerprojekt.
Bekanntgabe und Veranstaltungen: Ende Januar finden im DAM in Frankfurt die Preisverleihung und die Eröffnung einer begleitenden Ausstellung statt.
Publikationen: Parallel erscheint das Deutsche Architektur Jahrbuch (DOM publishers, Berlin) mit Darstellungen des Preisträgers, der Finalisten und der Shortlist-Bauten. Ergänzend gibt es den Architekturführer Deutschland als Druckausgabe. Alle Nominierungen werden zudem auf der Website dam-preis.de dokumentiert.
