Denkmalpflegerische Praxis der Nachkriegsmoderne

Literatur-Tipp: „Stadtentwicklung und Denkmalpflege Band 18: Denkmal Ost-Moderne II“

Im Jovis-Verlag erschien der zweite Band zur denkmalpflegerischen Praxis der Nachkriegsmoderne in der ehemaligen DDR.

Architektur und Städtebau der 1960er und 1970er Jahre sind mittlerweile im Denkmalpflegealltag angekommen und Teil eines fachübergreifenden Diskurses. Dabei hat sich die Sanierungspraxis als die eigentliche Hürde beim verantwortungsvollen und pfleglichen Umgang mit diesem Erbe herauskristallisiert.

Nicht die grundsätzliche Denkmalwürdigkeit der Bauepoche wird angezweifelt, sondern die Chancen für eine erfolgreiche Erhaltung. Dementsprechend gilt es, Beispiele und Belege zu schaffen, dass und wie diese Denkmalbestände an wirtschaftliche, sicherheitstechnische und ökologische Bedürfnisse der Gegenwart angepasst werden können.

Denkmal Ost-Moderne II beruht auf der gleichnamigen Tagung und präsentiert aktuelle Positionen sowie Beispiele aus der Denkmalpflegepraxis, einschließlich der Inventarisation: Wie lässt sich eine nachvollziehbare Auswahl aus dem riesigen Bestand vornehmen und begründen? Auch hiervon hängt die Glaubwürdigkeit der Denkmalpflege für die Nachkriegsmoderne ganz wesentlich ab.

Stadtentwicklung und Denkmalpflege Band 18: Denkmal Ost-Moderne II
Mark Escherich (Hg.)
Broschur, 17 x 22 cm, 288 Seiten mit zahlr. farb. Abb.
01/2016, Deutsch, EUR (D) 34,80
ISBN 978-3-86859-399-0

 

Der „Vorgänger-Band“:

Stadtentwicklung und Denkmalpflege 16: Denkmal Ost-Moderne (07/2012)
ISBN 978-3-86859-143-9

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19.01.2016

Veröffentlicht von Eric Sturm. Haben Sie auch eine interessante Meldung für architekturmeldungen.de? Kontaktieren Sie mich über das Kontaktformular, per E-Mail, via Facebook, Twitter, Google+ oder XING!

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