Die DDR-Moderne umfasst ein umfangreiches architektonisches Erbe, vor allem aus den 1960er- und 1970er-Jahren. Dazu zählen weltbekannte Bauwerke wie das städtebauliche Ensemble am Berliner Alexanderplatz mit Fernsehturm, Hotel Stadt Berlin, Warenhaus und dem „Haus des Lehrers“ oder der westliche Teil der Berliner Karl-Marx-Allee mit Sonderbauten wie dem Café Moskau oder dem Kino International.

Haus des Lehrers am östlichen Rand des Alexanderplatzes in Berlin-Mitte, 1961–1964, Architekt: Hermann Henselmann, Fries: Walter Womacka (Foto: Eric Sturm)
Bekanntes Beispiel der DDR-Moderne: Das „Haus des Lehrers“ am östlichen Rand des Alexanderplatzes in Berlin-Mitte, 1961–1964, Architekt: Hermann Henselmann, Fries: Walter Womacka (Foto: Eric Sturm)

Bedeutender Beitrag zur modernen Architektur in der DDR

Aber auch in anderen Bezirken der „Deutschen Demokratischen Republik“ entstanden sehenswerte und architektonisch bedeutende Bauwerke, die zur modernen Architektur der DDR zählen: Beispiele hierfür sind das Universitätshochhaus in Jena, das Warenhaus „Blechbüchse“ in Leipzig oder die Schalenbauten von Ulrich Müther, u. a. auf Rügen.

Neben diesen bekannten und herausragenden Bauten besteht das bauliche Erbe der DDR-Moderne auch unzählige Gebäude der sog. „Alltagsarchitektur“, darunter zahlreiche Typenbauten für Schulen oder Büros sowie unzählige Wohnhäuser und Wohnhochhäuser der verschiedenen Plattenbauserien.

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